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Foto: Tino Sieland, Mühlhausen

Unsere Leitideen

1. Fünf Grundsätze der Evangelischen Grundschule

1.1. ganzheitliche Erziehung

Ganzheitliches Unterrichten stellt die jungen Menschen, nicht den Stoff oder den Lehrplan in den Mittelpunkt.
Die Schüler und Schülerinnen werden als ganzheitliche Persönlichkeiten begriffen, die durch eine Vielfalt der Lernformen sich selbst bilden können.
Ziel ist es, zu einer Erweiterung und Entfaltung möglichst aller Anlagen des Menschen zu helfen.

1.2. Leben und Lernen in christlicher Gemeinschaft

Christliche Schulgemeinschaft ist Leitbild und Prinzip unseres Schullebens, wo Eltern, Schüler, Schülerinnen, Erzieher, Erzieherinnen und Lehrerinnen, aber auch Freunde und Kirchgemeinden sich als in gegenseitiger Verantwortung stehende Lebensgemeinschaft erleben und begreifen.
Das bedeutet auch, dass religiöse Formen und Handlungen - frei von Gewissenszwängen - in den Unterricht und den Alltag einbezogen werden.

1.3. Sinnorientierung im Unterricht

Wertfragen und Fragen nach dem Sinn des Lebens sollen nicht hinter der Stoffvermittlung zurückstehen und in Randbereiche abgedrängt werden.
Charakteristisch für das Unterrichten "im christlichen Aufmerksamkeitshorizont" ist die Frage nach der hinter der Sachebene liegenden Bedeutungs- und Sinnebene.
Ein solcher Ansatz führt dazu, Natur auch als Schöpfung Gottes zu begreifen, um zu einer kritischen Haltung gegenüber dem technokratischen Naturverständnis zu finden.
Das Fach Ethik ist im Lehrplan nicht vorgesehen. Alle Kinder werden in evangelischer Religion unterrichtet.

1.4. besondere methodisch-didaktische Formen

Entscheidend für das Profil der Schule ist eine Vielfalt der Methoden.
Mit dieser Vielfalt möchten wir den Lernbedürfnissen eines jeden Kindes gerecht unterrichten.
Frontalunterricht wird regelmäßig durch die Arbeit mit Wochenplänen, Tagesplänen, Angebots- sowie Stationslernen, Gruppenarbeit, Partnerarbeit und vieles mehr lernzielorientiert und bereichernd ergänzt.
 

1.5. Aus- und Weiterbildung der Lehrer

Die pädagogische Arbeit der Evangelischen Schule steht und fällt mit der Persönlichkeit des Lehrers/ der Lehrerin.
Schulinterne Fortbildungen gemäß des in der EKD entwickelten Lehrerfortbildungskonzeptes soll die Kompetenzen aller Pädagogen stärken.

  
 

2. Interkulturelles und ökumenisches Lernen

Für eine christliche Schule ist es ein wesentliches Anliegen, das biblische Gebot der Nächstenliebe im Umgang mit dem Schwachen, mit dem Fremden oder dem Andersgläubigen zu verwirklichen.
Besonders an dieser Stelle kann sich die Wahrheit des christlichen Glaubens ereignen.